Freitag, 18. Januar 2008

Roadtrip Adelaide - Uluru - Kata Tjuta - Alice Springs

mal wieder ein weiter weg (ca. 2000km)


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Als wir nach ca. 1 woche jobsuche in adelaide immer noch erfolglos waren, mussten wir eine entscheidung treffen.
es standen folgende moeglichkeiten zur auswahl:
- weiter fahren nach melbourne und an der ostkueste entlang
- oder ab in das red center nach alice springs
wir entschieden uns sehr spontan dafuer ins outback zu fahren.
was fuer mich dafuer sprach nach alice springs aufzubrechen, war das es dort nicht all zu stressig zu geht, wie in den meisten grossstaedten. ausserdem wurde uns von einigen erzaehlt das dort der arbeitsmarkt mehr zu bieten hat als in adelaide und melbourne.
es ist aber momentan anscheinend nicht ganz einfach arbeit zu finden, ob an der suedkueste oder ostkeuste spielt keine rolle, da zur zeit die grossen sommerferien sind und viele firmen geschlossen haben.
nun brachen wir also letzten samstag auf nach alice springs. simone und ich waren nach unserer erfolglosen jobsuche ein wenig frustriert und unmotiviert.
aber kaum im auto gesessen und die entscheidung "ab nach alice" gefaellt, konnte man schon wieder ein zufriedenes, glueckliches und motiviertes laecheln in unseren gesichtern sehen.
es ist einfach immer wieder schoen, neue perspektiven vor sich zu sehen.
die reise hier her beschehrte mir nicht all zu viele neue erlebnisse oder wooow effekte, da ich ja diese strecke bzw. die meisten ortschaften und sehenswuerdigkeiten nun schon zum zweiten mal bewundern durfte.
unser erster wirklich erwaehnenswerter zwischenstop auf unseren roadtrip war in copper pedy.
einer kleinen seltsamen "stadt" in der man irgendwie das gefuehl hatte auf einem anderen planeten zu sein.
die meisten menschen hier leben unter der erde bzw. in einer art in stein gehauenes haus, da die temperaturen hier einfach nur extrem sind (bis zu 50 Grad).
die gegend rund herum um cooper peddy ist beruehmt fuer ihre wetrvollen opale, trotzdem sind die meisten menschen die hier leben relativ arm. selten hat hier mal jemand glueck und foerdert einen millionenschweren opal an die oberflaeche.
die landschaft ist sehr karg und sie wird von hunderten kleinen und grossen kies- und erdhaufen durchzogen, die aus den tausenden von minenschaechten stammen.
cooper pedy war schon des oefteren filmschauplatz fuer einige beruehmte blockbuster wie z. b. mad max. ehrlich gesagt wundert mich das nicht wirklich, denn hier sieht es ja wirklich futuristisch aus...
ich war aber auch froh als es wieder weiter ging, hat mich irgendwie gestresst diese einoede!!

unser naechstes ziel war einmal wieder der ayers rock und kata tutja.

auch wenn ich hier nun zum zweiten mal war muss ich doch sagen der ayers rock und kata tjuta kaum an fazinaton verloren haben und es hat mich wieder aufs neue ueberwaeltigt. es ist moemtan aber sehr heiss hier ( zum teil ueber 40 grad) was es manchmal etwas schwierig und fast schon unertraeglich macht lange wanderungen zu unternehmen.wir entschlossen uns aber trotz der hitze dafuer durch die olgas (kata tjuta) zu wandern. wir mussten sehr frueh starten, da die wanderwege im sommer ab 11h vormittags geschlossen werden.

als wir von dieser beeindruckenden wanderung zuerueckkamen war uns auch bewusst warum dies schon fast unmoeglich wird nach 11h. es ist einfach zu heiss und zu gefaehrlich bei diesen temperaturen eine wanderung von 10km zu unternehmen.
nach dieser sehr anstrengenden wanderung waren wir beide froh wieder frischen fahrtwind in den haaren zu spuehren :-)
mittlerweile sind wir schon zwei tage in alice springs und ich wuerde behaupten wir fuehlen uns hier ganz wohl. ich habe schon einen job gefunden und werde am montag als zimmermannn hier mal wieder das outback rocken...

simone ist noch auf der suche, mache mir da aber keinerlei sorgen das sie nichts findet, trotzdem good luck cutie :-)

unser momentane vorstellung ist, dass wir die ca. naechsten 2 monate hier in alice springs verbringen werden.heute (sonntag) haben wir uns morgens gleich ein zimmer angesehen. es ist geraeumig, etwas urig eingerichtet und mit klimaanlage (das muss schon sein.. schliesslich arbeite ich tagsueber den ganzen tag draussen in der Sonne). es ist ziemlich guenstig. wir zahlen in etwa die haelfte von dem was uns der campingplatz oder das hostel gekostet haette.

ich habe gestern fest gestellt das ich manchmal zucht und ordnung bzw. ein bisschen system und organistation in meinem leben vermisse ;-)

wenn man am reisen ist faellt es oft schwer in einen rhytmus zu kommen und man hat wenig kontuinitaet. ich bin nun froh zu wissen das ich mal wieder "laengere" zeit an einem ort verbringe und mich mal ein wenig haeuslich machen kann.

ich sende mal ganz viele liebe gruesse zu euch nach deutschland und die schweiz! ihr fehlt mir!!!!

P.S Bilder folgen.....


Roadtrip Fremantle to Adelaide....

Eine "kleine" Uebersicht (3.300 Kilometer :-)


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Fremantle nach Esperance

Mein letzter Reisebericht handelte von der Strecke von Fremantle nach Esperance , da ich aus uebersichtsgruenden nun den titel "Roadtrip Fremantle to Adelaide' gewaehlt habe findet ihr ihn hier nochmal:

Fremantle to Esperance

Esperance to Adelaide

Wir blieben mehrere Tage in Esperance. Wir hatten Glueck im Unglueck: Unser Getriebe ging leider kaputt. Gluecklicherweise noch in Esperance, das heisst vor der langen Tour durch die Nullarbor-Plain (Nullarbor = lat. keine Baeume). Esperance ist die letzte "Stadt" vor dieser langen unbewohnten Strecke mit 6.000 Einwohnern.
Waere es spaeter passiert haetten wir doof in die Roehre geschaut.
Es war ja schon Glueck, dass wir ueberhaupt das passende Getriebe dort vor Ort bekommen haben. Na ja,... das Geld haetten wir trotzdem lieber anders ausgegeben!
Heiligabend verbringen wir am Twilight Beach, einem der schoensten Straende in Esperance. Am 28.12. treffen wir uns zum zweiten mal mit Daeniel und Benni aus Jestetten und fahren in den Nationalpark Cape Le Grand.
Zur Weihnachtszeit fehlte uns der Schnee und Simone und ich bauen einen Schneemann bzw. -frau aus Sand.





01.01.2008
Esperance bis Balladonia (459 km) Simone und ich wollen uns eine Woche lang von Rohkost ernaehren. Das muessen wir dann aber doch gleich wieder aufgeben da der naechste Supermarkt ca. 850 Kilometer entfernt ist und an den Tankstellen ist nichts mit Obst oder Gemuese.



02.01.2008
Balladonia - Nullarbor (809 km) Den Tag beginnen wir mit der Longest Straight Strech. Das ist die laengste vollstaendig geradeaus verlaufende Strasse in Australien und eine der laengsten weltweit (146,6 km). Das Wetter ist perfekt fuer diese lange Strecke, Sonne und Wolken wechseln sich ab und es ist nicht allzu heiss. Wir sehen zwei Dingos und besichtigen die Ruine der alten Telgraphenstation in Eucla (ist natuerlich mit unseren Ruinen in Europa nicht zu vergleichen ;-). Streckenweise liegen alle 20 Meter ueberfahrene Kaengurus am Strassenrand. Das sind schon erschreckende und traurige Bilder.



03.01.2008
Nullarbor - Port Augusta (737 km) Heute ging es Morgens schon um 7.00 Uhr los. Um die Zeit war es noch schoen kuehl. Spaeter stieg das Thermometer auf 36 Grad an. Frieren muss man bei uns im Auto garantiert nicht. Praktischerweise ist direkt unter dem Sitz der Motor. Der gibt kuschlig warm.
Die Klimaanlage schalten wir nicht ein. Wir haben starken Gegenwind und unser Spritverbrauch hat auch so schon eine astronomische Hoehe erreicht.
Mittags dann eine Pause in Kimba, dort sehen wir das Schild "Halfway Across Australia". Wie, erst die Haelfte?? Kann das sein? Ein Blick auf die Karte verraet uns, dass wir wirklich erst die Haelfte von Australien durchfahren haben.
Abends erreichen wir Port Augusta.

04.01.2008
Port Augusta - Adelaide (375 km) Simone und mir graut es schon vor der Zivilisation und erst recht vor einer Millionenstadt. Wir haben uns so an die Ruhe im Nullarbor gewoehnt. Daher wollen wir erst einmal an einen Zeltplatz vor Adelaide fahren. Zunaechst fahren wir nach Port Broughton. Laut Karte schoen am Meer gelegen. Bloed, dass wir dort nirgends Wasser finden. Weiter geht es ueber absolut langweilig erscheinendes Land nach Port Wakefield.
Auch dort finden wir nur einen Teich. Naechste Wahl ist der Middle Beach und wir stellen uns schon einen schoenen weissen Strand und tuerkises Meer vor.
Allerdings finden wir dann einen ghettoartigen Campingplatz mit Wellblechsiedlung vor. Badeverbotsschilder fuer Pferde und Hunde gibt es auch nur frage ich mich wieder wo die Baden sollen.
Wieder kein Wasser!
Also fahren wir doch nach Adelaide und bekommen den letzten Platz im zentralsten Campingplatz der Stadt. Ein Spaziergang durch den botanischen Garten und die Stadt sowie ein leckerer Falaffel entlohnen uns fuer die Strapazen des Tages.

05.01.2008
Adelaide
Wir sind ewig unterwegs auf der Suche nach einem freien Campingplatz. Abends treffen wir im Supermarkt zufaellig Fanny und Michael die wir im Hostel in Fremantle (fast 4.000 Kilometer weit weg) kennengelernt haben. Die Welt ist schon klein.

06.01.2008
Adelaide - Hahndorf - Barossa Valley - Adelaide
Wir fahren zu viert erst nach Hahndorf DEM deutschen Dorf in Australien. Ist ganz nett und gemuetlich. Hier kann man allerhand Plunder kaufen z. B. Kuckucksuhren, Wetterhaeuschen, Bratwurst und Sauerkraut, deutsches Bier etc... Spaeter geht es weiter ins Barossa Valley, eine der groessten Weinregionen in Austalien. Es ist sehr schoen hier. Abends backen wir uns im Hostel leckere improvisierte Bierpizza. Ein Traum! Simone und ich entschliessen und fuer einige Tage im Hostel zu wohnen. Endlich wieder in einem Haus sein :-) Ausserdem sind wir so direkt in der Stadt und bekommen einfach mehr mit wie ausserhalb vom Campingplatz.

07.01.2008
Stadtrundgang in Adelaide.
Die Stadt versprueht gelassenen Charme und beeindruckt vor allem durch schoene alte Gebaeude und Parks.





Some mixed pictures....



























































































































P.S Text aus Faulheit kopiert von Simone und leicht abgeandert (habe manchmal das Gefuehl das mir Australien nicht immer gut tut :-) aber wenn man schon so einen guten Bericht vorgelegt bekommt, warum nicht....


mehr Berichte wie immer auf Simones Page...(einfach auf ihr Bild klicken)

Mittwoch, 16. Januar 2008

Ein bisschen spass muss sein :-)

Unterschied zwischen Mut, Coolness und Vollcool....

Mut
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Deine Frau steht da und wartet auf Dich mit einem Besen in der Hand und Du fragst: "Bist Du noch am Saubermachen oder fliegst Du noch irgendwo hin?"

Coolness
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Du duftest nach Parfüm und hast Lippenstift am Hemd. Du haust Deiner Frau eine auf den Arsch und sagst: "Du bist die Nächste...!"

Vollcool
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Deine Frau liegt im Bett, du siehst aber sie ist noch wach. Du nimmst Dir einen Stuhl und setzt dich vor Ihr Bett. Auf die Frage: "Was machst du da?" antwortest du: "Wenn das Theater gleich los geht, will ich in der ersten Reihe sitzen !!!"

travelling, travelling and travelling....

so nun sind war ja schon seit ein paar tagen im Jahr 2008 und ich bin immer noch unterwegs in australien :-)

mittlerweile sind simone und ich in alice srpings angekommen, hier her zu fahren war eine eher spontane entscheidung.
da unsere jobsuche in adelaide nach ueber einer woche erfolglos blieb entschieden wir uns einfach mal so nach alice springs zu fahren.
nun ja nicht nur einfach mal so, wir hatten von einigen seiten gehoert das es hier arbeitsmaessig gut sein soll.
heute bzw. morgen gehts dann los mit der arbeitssuche und dann werden wir sehen ob da was dran war!!
Meine Reiseberichte von esperance nach adelaide und von adelaide nach alice springs folgen bald... :-)

mehr schoene und spannende bilder von uns gibs bei Simone :

www.simone-fly.blogspot.com